
Restaurant Schwyzerhöhe ob Brunnen; Ansichtskarte: Photoglob, Zürich / Staatsarchiv Schwyz, SG.CIV.12.5205
Die Ursprünge der Pension Schwyzerhöhe lassen sich nicht genau eruieren. In den Gemeinderatsunterlagen von 1898 erscheint aber die „Speisewirtschaft Schwÿzerhöhe“. Als Betreiber wird Josef Anton Inderbitzin genannt. Das zeigt, dass die Schwyzerhöhe spätestens Ende des 19. Jahrhunderts als Gastbetrieb existierte.
Eine 1903 abgestempelte Postkarte zeigt ein Bild der “Pension Schwyzerhöhe”. Im “Landboten” vom 19. Juni 1904 bewirbt J. A. Inderbitzin-Pfyl dann die Pension als ruhig und mit schöner Aussicht, obendrein mit schönen Zimmern und guter Verpflegung. Und dies für eine Pensionsbetrag von gehobenen 4 Franken. Am 3. Februar 1935 wird die Pension “Schwyzerhöhe” mit einer kleinen Feier wiedereröffnet. Nun wird das Haus mit der prächtigen Aussicht auf den Talkessel von Schwyz und die markanten beiden Mythen vom
Zentralschweizerischen Postangestelltenverband (Feriengenossenschaft P.T.T.) in Luzern für mehrere Jahre gepachtet und bietet für die Sport- und Feriengäste auch eine neu eingebaute Zentralheizung. Verhandlungen über eine dringend benötigte tägliche Post- und Busverbindung – auch im Winter – sind im Gange. Die rasante Schlittelbahn vom Stoos nach Morschach und Brunnen wird gemäss der Neuen Zürcher Nachrichten rege genutzt.